Dienstag, 17. April 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


Freizeit,
Kulturelles, Tipps


Metropole Ruhr (idr). Am 19. April 2018 startet in Dortmund mit der Intermodellbau die Messe für Modellbau und Modellsport. Neben der Präsentation von Klassikern wie Modelleisenbahnen, Schiffen, Flugzeugmodellen, Fahrzeugen findet auch das im Vorjahr eingeführte Drohnen-Racing-Event wieder in der Westfalenhalle statt. Dazu treten in Halle 2 unter dem Namen Mad Metal Machines technisch anspruchsvolle Schaukampf-Roboter zum Wettstreit an. Bis zum 22. April werden Aussteller aus 20 Nationen erwartet, 2017 kamen über 80.000 Messegäste.
Weitere Infos unter www.westfalenhallen.de
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Werke von Gustav Mahler und Ludwig van Beethoven stehen auf dem Programm des Philharmonia Orchestra London bei seinem Gastspiel in der Metropole Ruhr. Am Donnerstag, 19. April, erhebt Esa-Pekka Salonen um 19.30 Uhr den Taktstock in der Philharmonie Essen. Der Konzertabend beginnt mit der Einführung "Die Kunst des Hörens" zu den beiden frühen Orchesterwerken der Komponisten.
Weitere Infos unter www.philharmonie-essen.de.
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Mit einem Glas-Schwerpunkt startet die Design-Messe FormArt in ihre 18. Ausgabe in der Maschinenhalle der ehemaligen Bochumer Zeche Friedlicher Nachbar (20. bis 22. April). Neben vier Glaskünstlern bieten zehn Schmuckdesigner von Dortmund bis Rotterdam ihre neuesten Kreationen an. Außerdem gibt es Wohnaccessoires, Schönes aus Porzellan und Papier sowie Leuchtobjekte zu entdecken.
www.friedlicher-nachbar.eu
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Chorwerk on tour... Unter der Leitung des renommierten britischen Dirigenten Stephen Layton präsentiert das ChorWerk Ruhr drei Konzerte am kommenden Wochenende. Mit dem Titel "Er stürzt die Mächtigen" singt das Ensemble Werke aus der englischen Reformationszeit und von baltischen Komponisten der Gegenwart: zum Auftakt am Freitag (20. April, 20 Uhr, UNESCO Welterbe Zollverein, Salzlager, Essen), am Samstag (21. April, 20 Uhr, Christuskirche Bochum) und am Sonntag (22. April, 17 Uhr, Reinoldi-Kirche, Dortmund).
Weitere infos unter www.chorwerkruhr.de
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Hochwertiges Interieur, Mode, Accessoires, handgefertigte Einzelstücke, Möbelkreationen, Pflanzenraritäten und Besonderheiten für Haus & Garten, kurzum: Lifestyle und Genuss gibt es bei der mittlerweile 9. Landpartie auf Gut Kump in Hamm zu entdecken. Auf dem gut 40.000 Quadratmeter großen historischen Gutsgelände präsentieren vom 20. bis 22. April rund 120 Aussteller aus dem In- und Ausland ihre neuen Kreationen. Für alle Fans ausgefallener Kopfbedeckungen: Täglich um 17 Uhr wird die schönste Hutkreation prämiert.
Weitere Infos unter www.landpartie-gut-kump.de
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Zum traditionellen Almauftrieb lädt das Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl am Samstag (21. April) um 15 Uhr ein. Vom Skulpturenmuseum aus starten die beiden Polyester-Kühe "Dorothée" und "Niggel" mit einem festlich geschmückten Pferdewagen zu ihrer Sommerweide. Den Frühlingsspaziergang um den City-See begleitet das „Swing’n Oberkrain“-Sextett musikalisch. Das letzte Wegstück legen die "Burgunder Kühe" per Schlauchboot zurück. Die lebensgroßen Kuh-Skulpturen wurden 1971/72 für eine Ausstellung in Paris entworfen, seit 1978 sind sie in Marl zu Hause.
Infos: www.marl.de
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Das dokumentarische Theaterstück "Das dritte Leben des Fritz Giga" feiert am Freitag, 20. April, in der ehemaligen Kantine des Oberhausener Rathauses Premiere. Das Theater Oberhausen arbeitet auf der Bühne die Geschichte des Antifaschisten Fritz Giga auf. 1934 wurde der Oberhausener von der SA beinahe umgebracht. Doch er überlebte den Sturz aus dem dritten Stock des Polizeipräsidiums. Das Stück erzählt die Geschichte der kurzen Begegnung Gigas und einer Krankenschwester, die sich um den Schwerverletzten kümmert.
Infos: www.theater-oberhausen.de
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Selbermachen ist das Motto beim MakerSpace Zollverein. Vom 19. bis zum 21. April öffnen sich erstmals die Türen der neuen Kreativwerkstatt in Halle 10 auf der Zollverein-Schachtanlage XII. 17 kostenfreie Workshops laden zum Mitmachen ein, u.a. geht es um Textiles Gestalten, Comic-Zeichnen, Drucktechniken und Urban Games. Die Workshops richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene, zum Teil auch an Kinder ab acht Jahren. Angeleitet werden sie überwiegend von Studierenden und Absolventen des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste.
Infos: www.zollverein.de


Ruhrgebiet, Dortmund, NRW - Sport & Sportpolitik, Kulturelles

Deutsches Fußballmuseum verankert
Bolzplatzkultur als Kulturerbe

Dortmund (idr). Das Deutsche Fußballmuseum mit Sitz in Dortmund hat den Bolzplätzen ein Denkmal gesetzt. Auf Antrag des Museums ist die Bolzplatzkultur jetzt als immaterielles Kulturerbe in die NRW-Landesliste aufgenommen worden. Die Fußballplätze seien ein prägender Sozialisationsraum und hätten gesellschaftliche und soziale Bedeutung, so Museumsdirektor Manuel Neukirchner. Das soll der Status als Kulturerbe unterstreichen.
Im nächsten Schritt will das Fußballmuseum die Bolzplätze auch für das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturguts anmelden. Der nächstmögliche Zeitpunkt dafür ist in zwei Jahren. Schirmherr der Initiative für die Bolzplatzkultur ist Nationalspieler Mesut Özil.

Dienstag, 10. April 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


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Metropole Ruhr (idr). Für ihren Ballettabend "Mord im Orientexpress" nehmen Demis Volpi, Choreograf des Stuttgarter Balletts, und Dr. Christian Baier, Chefdramaturg des Balletts Dortmund, Motive des gleichnamigen Krimis von Agatha Christie auf. Sie erzählen die wechselvolle Geschichte des legendären Zuges als Kaleidoskop des Traums von einem Europa ohne Grenzen. Dabei geht es auch um eine lange zurückliegende Schuld und ihre Sühne. Premiere ist am 14. April, 19.30 Uhr, im Opernhaus Dortmund.
Infos: www.theaterdo.de
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Mit Sergej Prokofjews "Cinderella" präsentiert der neue Ballettdirektor des Hagener Theaters, Alfonso Palencia, seine erste abendfüllende Inzenierung. Ausschlaggebend für die Entstehung von Prokofjews zweitem großen Ballettmusikwerk war der sensationelle Erfolg der sowjetischen Erstaufführung von "Romeo und Julia". Das Leningrader Kirow-Theater bat den Komponisten um eine Musik zu dem berühmten Märchenstoff. Am Theater Hagen feiert das Ballett am 14. April, 19.30 Uhr, Premiere.
Infos: www.theater-hagen.de
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Das choreographische Zentrum Pact Zollverein begrüßt den Frühling: Vom 13. bis zum 15. April wird die neue Jahreszeit mit Performances, Konzerten, einem Kinderstück und kulinarischen Köstlichkeiten gefeiert. Den Auftakt bildet am 13. April die Berliner Choreographin Anja Müller mit "La Mula - ein Beatmusical". Bewaffnet mit Hammer, Schlagzeug und Mikrofon geht die furchtlose Beat-Artistin La Mula auf die Suche nach funkelndem Glamour, mitreißenden Moves und dem donnernden Puls unserer Zeit.
Infos: www.pact-zollverein.de
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"Twist and Shout" im Museum: In der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen steigt am Samstag, 14. April, 19 bis 22 Uhr, die große Factory Party als Revival der 60er und 70er Jahre. Musik, Cocktails, Gäste - alles spiegelt Stil und Lebensgefühl der Ära wieder. Dazu gibt es Speed-Führungen durch die aktuelle Ausstellung "Shoot! Shoot! Shoot!" mit Fotografien der 60er und 70er Jahre, Tanz unter der Discokugel und ein Polaroid-Shooting in der Lounge.
Infos: www.ludwiggalerie.de
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Schauspieler Dominique Horwitz bringt den Teufel nach Lünen. Am Donnerstag, 12. April, 20 Uhr, gastiert er mit seiner Revue "Me and the devil" im Heinz-Hilpert-Theater. Die Zuschauer schickt er auf einen skurillen musikalischen Ritt durch Genres und Epochen. Horwitz spannt einen weiten Bogen von der romantischen Oper "Der Freischütz" über Rock-, Pop- und Jazzklassiker bis hin zu den schrägen Highlights aus Tom Waits Musical "The Black Rider". Im Mittelpunkt steht der Mythos des Teufels.
Infos: www.luenen-veranstaltungen.de
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Die Bühnenshow "Thriller" tourt wieder durch Deutschland. Vom 12. bis 14. April macht sie im Colosseum-Theater in Essen Station. Zum 60. Geburtstag des King of Pop präsentiert das Bühnenspektakel mehr als 30 Songs aus Michael Jacksons Karriere, angefangen von den ersten Erfolgen mit den Jackson 5 bis hin zu den großen Hits wie "Bad" und "Billie Jean".
Infos: www.thriller-live.com



Dienstag, 3. April 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


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Metropole Ruhr (idr). Das Theater Dortmund nimmt Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung" als Folie für Gegenwart und Zukunft. Regisseurin Claudia Bauer schafft einen philosophischen und bildgewaltigen Abend, der Potentiale und Gefahren einer digitalen Schöpfung beleuchtet. Das Musik- und Sprechtheater, das gemeinsam mit Opernsolisten, Musikern und Schauspielern gestaltet wird, feiert am 7. April, 19.30 Uhr, Premiere.
Infos: www.theaterdo.de
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Der Schlaf gilt als der kleine Bruder des Todes. Olaf Kröck, Intendant des Schauspielhauses Bochum, entwickelt anhand von Schlafliedern ein szenisches Konzert darüber, was das Leben lebenswert macht. Der Abend mit dem Titel "Time to Close Your Eyes" feiert am 7. April, 19.30 Uhr, in den Kammerspielen des Theaters die Uraufführung. Neben Schauspielern steht das A-capella-Sextett Slixs auf der Bühne.
Infos: www.schauspielhausbochum.de
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Das Ruhr-Jazz-Festival in Bochum war in den 80er und 90er Jahren eine feste Größe. 22 Jahre nach dem Ende erfährt das Musikertreffen jetzt eine Neuauflage: Vom 6. bis 8. April kommen namhafte Künstler ins Kunstmuseum Bochum. Auf dem Programm stehen u.a. Konzerte mit Jan Klare & The Dorf, Gianluigi Trovesi und Gianni Coscia sowie James Blood Ulmer mit The Thing.
Infos: www.ruhr-jazzfestival.de
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Frühlingserwachen mit dem Cirque Bouffon: Die Show "Solvo" feiert am 4. April Premiere auf dem Vorplatz des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier. Bis zum 29. April verzaubert das international besetzte Ensemble mit Künstlern aus acht Nationen mit einer Mischung aus Artistenzirkus, Komik, Musik, Theater und Tanz. Sie entführen in eine Wunderwelt voll anrührender Poesie und Magie.
Infos: www.cirque-bouffon.com
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In einen Marktplatz rund um Elektromobilität verwandelt sich die Dortmunder Innenstadt vom 6. bis 8. April. Beim dritten DEW21 E-Bike Festival präsentieren sich rund 150 Aussteller. Auf einem großen Testgelände können die Besucher die neuesten Rad-Modelle ausprobieren und vergleichen. Dort finden auch der Nightsprint am Samstagabend und das Rennen der Lastenräder, das CargoBike Race, statt. Der Sonntag ist Familientag mit buntem Programm auch für kleine Gäste.
Infos: www.ebike-festival.org
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Die französische Sopranistin Sandrine Piau kehrt zurück an die Philharmonie Essen: Am Samstag, 7. April 2018, um 20 Uhr ist Piau gemeinsam mit dem Ensemble "Le Concert de la Loge" unter der Leitung von Julien Chauvin zu Gast in Essen. Auf dem Programm stehen  Kompositionen u.a. von Hector Berlioz, Camille Saint-Saëns, Jules Massenet, Claude Debussy und Maurice Ravel.
Infos: www.philharmonie-essen.de


Sonntag, 1. April 2018

Sport im Revier

Dirks Revierfußballkolumne


März

von Dirk Hoffmann

Schalke 04 und Borussia Dortmund tauschen die Plätze, Schalke wird 2. und Borussia Dortmund muss sich dahinter auf Platz 3 einordnen. MSV Duisburg entfernt sich von der Möglichkeit eines Aufstiegs in die Bundesliga, der VFL Bochum erringt wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Der FC Schalke erlebt im März einen Sahnemonat. Mit wenig spektakulärem, dafür aber effektivem Fußball gewinnen die Knappen im dritten Monat all ihre Spiele. Den Anfang macht ein 1 : 0 im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin, anschließend folgen zwei 1 : 0 Auswärtssiege in Mainz und in Wolfsburg, am Osterwochenende besiegt Königsblau in der Veltins Arena den SC Freiburg mit 2 : 0. Damit nähert sich der FC Schalke 04 deutlich einer Rückkehr nach Europa. Zum erstenmal in der Vereinsgeschichte bleibt der S04 fünf Bundesligaspiele ohne Gegentor. Während sich nach Leon Goretzka wohl auch Max Meyer im Sommer ablösefrei verabschieden wird, gelingt es Manager Christian Heidel Stürmertalent Mark Uth aus Hoffenheim ebenso ablösefrei nach Gelsenkirchen zu lotsen.

Borussia Dortmund spielt eher wechselhaft.In der ersten Woche reicht es bei RB Leipzig nur zu einem 1 : 1, danach besiegen die Borussen Eintracht Frankfurt zu Hause mit 3 : 2. Im dritten Spiel folgt der nächste Dreier nach einem 1 : 0 gegen Hannover 96. Zu Ostern kommt es knüppeldick für Gelb Schwarz. In der Allianz Arena unterliegt der BVB Rekordmeister Bayern mit 0 : 6. Zwischendurch muss die Stöger Elf in der Europa League die Segel streichen. Nach einer 1 : 2 Hinspielniederlage gegen RB Salzburg und einem 0 : 0 Remis in Österreich verlässt der BVB die europäische Bühne.

Für den MSV Duisburg startet der März mit einer bitteren 0 : 5 Niederlage bei Holstein Kiel. Das ist nur der Anfang einer unschönen Talfahrt. Auch die übrigen Partien im dritten Monat laufen schlecht für die Zebras. Als nächstes verliert Duisburg daheim gegen Fortuna Düsseldorf. Auch in Braunschweig geht das Match mit 2 : 3 verloren. Zu Ostern geht auch noch das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 1 : 4 an den Gegner. Der MSV ist nur noch siebter.

Beim VFL Bochum darf derweil aufgeatmet werden. Nach einem 1 : 0 Erfolg in Ingolstadt, einem 1 : 1 Unentschieden gegen Holstein Kiel, einem 3 : 2 Sieg in Sandhausen und besiegen am Ostersonntag Eintracht Braunschweig mit 2 : 0. Der VFL kommt dem Klassenerhalt näher.

 

Dienstag, 27. März 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


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Metropole Ruhr (idr). Mit "Salome" gelang Richard Strauss ein Psychogramm über seelische Abgründe in einer Welt voller unterdrückter Leidenschaften, Hass und Einsamkeit. Salome, die Prinzessin von Judäa und Stieftochter des Königs Herodes, begehrt den gefangenen Propheten Jochanaan. Doch dieser hat für Salome nichts als Verachtung übrig. Gedemütigt schwört Salome Rache und fordert den Kopf des Jochanaan. Die Opert feiert am 31. März, 19 Uhr, Premiere am Essener Aalto-Theater.
Infos: www.aalto-musiktheater.de
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Dominique Horwitz inszeniert die Operettenrevue "Moskau, Tscherjomuschki" am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Premiere ist am 31. März, 19.30 Uhr. "Tscherjomuschki, wie wunderbar, das Faulbeerbäumchen blüht, es werden alle Träume wahr, für jeden der hier lebt!" Das verspricht Dimitri Schostakowitsch seinen Figuren in dem Ende der 50er Jahre entstandene Stück. Hinter dem Titel verbirgt sich eine Neubausiedlung am Rande von Moskau. Sie ist die Metapher für einen Ort, an dem alle Wünsche in Erfüllung gehen sollen.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de
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Ballett trifft Streetdance: Die "Ballet Revolución" sprengt die Grenzen der klassischen Tanzkunst. Zu aktuellen Hits aus Pop, R&B und Hip-Hop zeigen die aus Kuba stammenden Tänzer neue Choreografien. Sie beeindrucken mit Performances voller Sinnlichkeit und beeindruckender Athletik. Die Show gastiert noch bis zum 2. April im Konzerthaus Dortmund.
Infos: www.konzerthaus-dortmund.de
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Auf der Hohensyburg in Dortmund wird zu Ostern die Uhr um einige Jahrhunderte zurückgedreht. Vom 31. März bis 2. April findet dort ein großes Mittelalterspektakel mit Ritterlagern, Musikern und Gauklern, Krämerständen und Tavernen statt. Am Rande des Marktgeschehens bewacht Fangdorn, ein zwölf Meter langer feuerspuckender Drache, einen Schatz vor Räubern.
Infos: www.suendenfrei.de
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Die RuhrtalBahn startet in die neue Saison. Am Ostersonntag, 1. April, fährt das erste Mal in diesem Jahr die Lokomotive V 200 mit dem "Wirtschaftswunderzug" auf der Linie zwischen Witten und Wuppertal. Der Schienenbus zwischen Witten Hauptbahnhof und Hattingen/Ruhr geht am 2. April wieder auf die Schiene.
Infos: www.ruhrtalbahn.de

Dienstag, 20. März 2018

Ruhrgebiet, NRW - Freizeit & Kulturelles

ExtraSchicht feiert 18. Geburtstag
Fünf neue Spielorte sind dabei


Oberhausen/Metropole Ruhr (idr). Die ExtraSchicht wird volljährig: Am 30. Juni feiert das Ruhrgebiet zum 18. Mal die Nacht der Industriekultur. Gleich fünf neue Spielorte setzen neue Akzente. Insgesamt sind 50 ehemalige Zechen, Werksgelände, Denkmäler, Parks und Museen in 22 Städten mit dabei, 2.000 Künstler gestalten das Programm. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 200.000 Besucher erwartet.
Zu den "Newcomern" gehören die Alte Dreherei in Mülheim, die seit 2008 als "lebendiges Haus der Vereine" dient, und das Wasserschloss Haus Opherdicke in Holzwickede. Der JunkYard in Dortmund, einst Teil der Thyssenkrupp-Eisenhütte, wurde zunächst als Schrottplatz genutzt, bevor er vor zwei Jahren komplett renoviert als Kulturzentrum neu eröffnete. Die Wittener "Werkstadt", eine ehemalige Verladehalle der Mannesmannröhren-Werke, hat sich seit den 70ern als soziokulturelles Zentrum etabliert. Ebenfalls ein ExtraSchicht-Neuling ist das 1894 gegründete Dorstener Familienunternehmen Stiftsquelle.
Zurück melden sich in diesem Jahr die Elbershallen in Hagen, die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund und der Malakoffturm zusammen mit dem Grusellabyrinth NRW in Bottrop. Zu den großen klassischen Spielorten zählen u.a. der Landschaftspark Duisburg-Nord, die Jahrhunderthalle Bochum, die Kokerei Hansa in Dortmund, die Henrichshütte Hattingen sowie das Welterbe Zollverein in Essen.
Veranstalter der ExtraSchicht ist die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) mit Unterstützung der Projektpartner Regionalverband Ruhr (RVR), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Emschergenossenschaft.

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


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Metropole Ruhr (idr). Philipp Klapproth möchte einmal einen Abend in einer Nervenheilanstalt mit echten Verrückten verbringen. Im Gegenzug für finanzielle Unterstützung soll sein Neffe Alfred den Besuch arrangieren. Er führt seinem Onkel mangels Alternativen die Pension Schöller als Ort für Geistesgestörte vor. Im wilden Durcheinander um normale Verrückte und verrückte Normale weiß am Ende keiner mehr, was gespielt wird. Der Schwank "Pension Schöller" von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby feiert am 23. März, 19.30 Uhr, Premiere am Theater Oberhausen.
Infos: theater-oberhausen.de
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Das Schauspielhaus Bochum bringt am 24. März, 19.30 Uhr, die Uraufführung von "Melancholia" nach dem gleichnamigen Film von Lars von Trier auf die Bühne: An ihrem Hochzeitstag gewinnt Justines Schwermut die Oberhand über sie. Innerhalb eines Abends zerstört sie alles, was ihr etwas bedeutet. Ihr Bräutigam reist ab, sie verliert ihren Job. Wenig später nähert sich der todbringende Planet Melancholia der Erde. Angezogen von seiner Schönheit, erholt sich Justine. So ist diejenige, die am meisten unter der Welt leidet, am stärksten, wenn sie tatsächlich untergeht.
Infos: www.schauspielhausbochum.de
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Moderne Musik und Folklore, romantische Oper und Filmmusik mischen sich in Leoš Janáčeks Oper "Das schlaue Füchslein", die am 24. März, 19.30 Uhr, im Theater Hagen Premiere feiert. Die Fabel entführt in den Wald, wo ein Fuchsjunges zur umworbenen Fuchsdame heranwächst, Hochzeit hält, Kinder groß zieht und schließlich erschossen wird von einem Wilderer. Janáček verschafft in dem Stück der Sehnsucht vom ewigen Werden und Vergehen im Einklang mit der Natur Gehör.
Infos: www.theater-hagen.de
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Der Signal Iduna Cup lockt vom 22. bis 25. März die internationale Reitelite in die Westfalenhalle Dortmund. Die Prüfungen werden auf Weltklasse-Niveau ausgeschrieben. Bei den Springreitern geht es um den Endspurt in der hochdotierten Serie Mitsubishi Motors Masters League. In der Dressur bilden die drei Championatsklassiker - Grand Prix, Grand Prix Special und Grand Prix Kür - die Höhepunkte des Programms. Die Voltigierer treten beim FEI World Cup Vaulting Final an.
Infos: www.escon-marketing.de
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Läuft nicht so richtig beim BVB. Deshalb laden die "Echten Liebhaber" Gregor Schnittker und Frank Fligge zur Therapiesitzung gegen "Schwarzgelben Liebeskummer" ein. An zwei Abenden - 21. und 23. März, jeweils 19.30 Uhr - präsentieren die Journalisten und Buchautoren ihr neues Programm im Literaturhaus Dortmund. Darin nehmen sie die aktuelle Stimmung rund um den schwarzgelben Traditionsklub auf und beschäftigen sich mit Abschieden, Trennungsschmerz und Identifikationsverlust.
Infos: www.literaturhaus-dortmund.de
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Förderwagen im Vorgarten, Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – ganz unterschiedlich sind die Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Die Sonderausstellung "Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz" im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum zeigt alte und neue Stücke, Andenken und Objekte aus der Imagewerbung, dem Fußball, der Musik sowie der Ess- und Trinkkultur. Außerdem zu sehen sind Fotos aus einer aktuellen Serie von Förderwagen, die Museumsfotograf Martin Holtappels dokumentiert hat.
Infos: www.lwl-industriemuseum.de
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Irren ist menschlich. Das gilt auch für angesehene Wissenschaftler. Die Sonderausstellung "Irrtümer & Fälschungen der Archäologie" im LWL-Museum für Archäologie in Herne korrigiert vom 23. März bis 9. September populäre, aber überholte Thesen zu vergangenen Epochen. Über 200 Exponate decken spektakuläre Fehlurteile und Betrugsfälle in ganz Europa auf. Und im "Motel der Mysterien" entwirft der amerikanische Autor David Macaulay eine Ausgrabungsfläche der Zukunft. Sie zeigt, wie Archäologen in 2.000 Jahren über heute urteilen könnten.
Infos: www.irrtuemer-ausstellung.de

Mittwoch, 14. März 2018

Ruhrgebiet, NRW - Kulturelles

Rekordjahr: 68 Preisträger erhalten Grimme-Preis

Marl (idr). Die Gewinner der Grimme-Preise stehen fest: 15 Fernsehprojekte von 68 Preisträgern werden am 13. April in Marl ausgezeichnet. Das sind so viele Gewinner wie nie zuvor. Vergeben werden die Preise in den Kategorien "Fiktion", "Information & Kultur", "Unterhaltung" sowie "Kinder und Jugend".
Erstmals wird mit "Dark" (Netflix) eine Eigenproduktion eines Streamingdienstes gewürdigt. Einen Preis für die besondere journalistische Leistung erhalten die Redaktionsleiter von "Panorama", "Panorama 3" und "Panorama – Die Reporter" (NDR) Volker Steinhoff, Sven Lohmann und Dietmar Schiffermüller. Sie werden für ihre Berichterstattung zu den Ereignissen am Rande des G20-Gipfels geehrt. Für den Grimme-Preis "Spezial" wurden Jan Böhmermann, Matthias Murmann und Philipp Käßbohrer für "Eier aus Stahl - Max Giesinger und die deutsche Industriemusik" ausgewählt.
Ihr 50-jähriges Jubiläum feiert die Zuschauerjury "Marler Gruppe" der Volkshochschule Marl. Ihr Publikumspreis geht an die Macher des Films "Eine unerhörte Frau" (ZDF/ARTE).
Stifter des Grimme-Preises ist der Deutsche Volkshochschul-Verband.

Ruhrgebiet - Kulturelles

Urbane Künste Ruhr planen Ausstellungsprojekt
"Ruhr Ding" und Künstlerresidenzen


Bochum/Dortmund (idr). Ein großes Ausstellungsprojekt, ein gemeinnütziger Fundus für das Ruhrgebiet und unterschiedliche Künstlerresidenzen: Diese und weitere Projekte will die neue Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr, Britta Peters, in den kommenden fünf Jahren realisieren. Ihre Pläne stellte sie beim Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe "Wandersalon" in Dortmund vor.
In Kooperation mit Silent University Ruhr und KunstVereineRuhr richtet Urbane Künste Ruhr das Residenzprogramm "Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr" ein, das drei- bis zwölfmonatige Stipendien an ausgewählte Künstler vergibt. Ziel ist es, den überregionalen und internationalen Austausch zu fördern. Außerdem ist die Gründung eines gemeinnützigen Fundus nach dem Vorbild der Hanseatischen Materialverwaltung vorgesehen. Requisiten und Materialien, die nach dem Abbau eines Bühnenbildes oder einer Ausstellung nicht eingelagert werden können, werden dort gesammelt und zu günstigen Konditionen an Bildungseinrichtungen und die freie Szene weiterverliehen oder verkauft.
Im Frühjahr 2019, Herbst 2020 und Frühjahr 2022 finden unter dem Titel "Ruhr Ding" drei große Ausstellungen statt, die jeweils unter einer thematischen Klammer 15 bis 20 einzelne Kunstprojekte an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet bündeln. Der neue "Wandersalon" macht den Prozess der Ausstellungsentwicklung frühzeitig öffentlich. Einmal im Monat stellen Künstler, Autoren und Wissenschaftler ihre Projekte und Ideen vor. Der nächste Salon mit dem schottischen Künstler Roderick Buchanan macht am 18. April, 19 Uhr, in der Fankneipe von Rot-Weiß Oberhausen am Stadion Niederrhein Station.
Urbane Künste Ruhr ist neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und ChorWerk Ruhr eine Programmsäule der Kultur Ruhr GmbH mit Sitz in Bochum, deren Gesellschafter das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) sind.

Dienstag, 13. März 2018

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


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Metropole Ruhr (idr). Essen wird fünf Tage lang des Zentrum der Tanzwelt: Vom 14. bis 18. März kommt die Tanzplattform Deutschland zu PACT Zollverein. Gezeigt werden 13 ausgewählte Tanzproduktionen mit internationaler Strahlkraft, die die ästhetische Vielfalt des Tanzes sichtbar machen und impulsgebend für künstlerische Entwicklungen in den letzten zwei Jahren waren.
Infos: www.tanzplattform2018.de
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"Der Berg ruft" in Oberhausen: Die gleichnamige Ausstellung im Gasometer stellt vom 16. März bis 30. Dezember das Matterhorn in den Mittelpunkt. Eine 17 Meter hohe Nachbildung des berühmten Gipfels schwebt kopfüber in der Ausstellungstonne. Projektoren erzeugen ein möglichst genaues Abbild des Berges. Auf dem Boden sind Spiegel verlegt. So erhalten Besucher einen Blick aus der Vogelperspektive auf den Alpengipfel. Filmausschnitte und Fotos illustrieren die Entstehung und Entwicklung der Gebirgsmassive und ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.
Infos: www.gasometer.de
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Mit dem Jugendbuch "Tschick" gelang Wolfgang Herrndorf ein Bestseller. Kurz vor seinem Tod schrieb der Autor mit "Bilder deiner großen Liebe" eine Art Fortsetzung: Isa, 14 Jahre alt und selbsternannte Herrscherin des Universums, bricht aus einer Anstalt aus und läuft los. Ihre Reise bringt sie an den Rand der Selbstaufgabe. Das Theater Oberhausen bringt das Romanfragment auf die Bühne. Für die Premiere am 16. März, 19.30 Uhr, gibt es noch Restkarten. Nächster Termin: 18. März, 18 Uhr.
Infos: theater-oberhausen.de
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Für die vierte Premiere der laufenden Spielzeit wagt sich das Bochumer Prinz-Regent-Theater an Albert Camus' "Mythos des Sisyphos". Mit "Sisyphos!" begeben sich die Schauspieler Linus Ebner und Martin Widyanata unter Regie von Romy Schmidt auf eine Reise in die Mythologie und die Absurdität als Ausweg aus der Sinnlosigkeit. Erstaufführung ist am 17. März, 19.30 Uhr.
Infos: www.prinzregenttheater.de
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Ein Koffer steht im Mittelpunkt von François Sarhans vierteiligem Musiktheater-Projekt "The Suitcase - Verloren in Moers", das im Schlosstheater Moers aufgeführt wird. Am 17. März, 19.30 Uhr, feiert der dritte Teil "Trolle und Legenden" Premiere. Erneut jagen Menschen einem Koffer nach, jeder aus anderen Gründen und jeder mit einer eigenen Sicht auf die Geschehnisse. Das Stück erzählt von Obsession, Realitätsverlust und Metamorphose. Teil drei funktioniert als eigenständiger Musiktheater-Abend auch ohne Vorkenntnisse.
Infos: www.schlosstheater-moers.de
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Weltkulturen und Superhelden stehen im Mittelpunkt der Playmobil-Austellung, die vom 17. März bis 23. September in der Elektrozentrale des Maximilianparks Hamm zu sehen ist. Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer zeigt fantasievolle Spielzeug-Landschaften mit tausenden Figuren. Die Besucher tauchen in die Welt der alten Ägypter und Römer ein, gehen auf Entdeckungsreise in Afrika, Indien und Südamerika und bestehen gefährliche Abenteuer mit vier Superhelden.
Infos: www.maximilianpark.de
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Der Circus Roncalli ist zurück in Recklinghausen. Vom 15. März bis 8. April gastieren die Artisten dort mit dem neuen Programm "Storyteller: Gestern – Heute – Morgen". Gezeigt wird eine Inszenierung zwischen Nostalgie und Moderne, die die Vitalität des Theaters ebenso nutzt wie moderne Bühnen-, Licht- und Hologrammtechnik.
Internet: www.roncalli.de
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Bekannt wurde er als Komponist von Schlagern wie "Blau, blau, blau blüht der Enzian". Doch Wolfgang Neukirchner war auch als Fotograf unterwegs. 1965 durchstreifte er an zwei Wochenenden das westliche Ruhrgebiet auf der Suche nach Motiven. Dabei entstand u.a. eine Serie mit 25 Bildern, die noch bis zum 1. Juli unter dem Titel "Sie sind so leer, die Straßen" im Rundeindicker auf dem Welterbe Zollverein in Essen zu sehen ist.
Infos: www.zollverein.de

Mittwoch, 7. März 2018

Ruhrgebiet, NRW - Kulturelles

Größtes Kohlestück des Ruhrgebiets trifft auf Zollverein ein

Essen (idr). Die Ausstellung "Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte" von Ruhr Museum und Deutschem Bergbau-Museum Bochum nimmt Gestalt an. Heute wurde ein besonders schwergewichtiges Exponat angeliefert: das gewaltigste Kohlestück des Ruhrgebiets mit einet Größe von mehr als vier Kubikmetern und einem Gewicht von sieben Tonnen. Es stammt aus dem Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop.
Neben dem Kohlestück fanden zwei technikgeschichtliche Großobjekte aus dem Deutschen
Bergbau-Museum - eine Dampfmaschine und eine Druckluft-Lokomotive - ihren Platz in den Ausstellungsräumen. Am 27. April startet die Gemeinschaftsausstellung in der Mischanlage auf der Kokerei Zollverein in Essen. Sie wird ermöglicht durch die RAG-Stiftung im Rahmen der Initiative "Glückauf Zukunft!".

Ruhrgebiet – Freizeit & Kulturelles


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Metropole Ruhr (idr). Mit Verdis "Nabucco" feiert am 10. März, 19.30 Uhr, Jens-Daniel Herzogs letzte Inszenierung als Intendant der Oper Dortmund Premiere. Es gibt noch Restkarten. Die erste richtig erfolgreiche Oper des italienischen Komponisten erzählt die Dreiecksliebesgeschichte zwischen Fenena und Abigaille, Töchter des babylonischen Königs Nabuccos, und dem Israeliten Ismaele. Als dieser sich Fenena zuwendet, verwandelt sich ihre Schwester in eine rachsüchtige Furie, die bereit ist, ein ganzes Volk auszulöschen.
Infos: www.theaterdo.de
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Oktober 1937: Sieben Häftlingen eines Konzentrationslagers gelingt die Flucht. Sieben Tage und Nächte dauert die Hetzjagd. Der Lagerkommandant lässt sieben Kreuze errichten. Doch das letzte wird leer bleiben, ein Symbol dafür, dass die Allmacht des Nationalsozialismus angreifbar ist. Das Theater Oberhausen bringt Anna Seghers Welterfolg "Das siebte Kreuz" auf die Bühne. Premiere ist am 9. März, 19.30 Uhr, im Großen Haus. Nächster Termin: 10. März, 19.30 Uhr.
Infos: www.theater-oberhausen.de
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Mit großer Begleitung treten Die Prinzen am 8. März, 20 Uhr, in der Philharmonie Essen auf. Unterstützt vom Orchester der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig präsentieren sie neue Arrangements ihrer bekannten Hits aus zweieinhalb Jahrzehnten - darunter "Alles nur geklaut", "Ich wär' so gerne Millionär" und "Küssen verboten".
Infos: www.philharmonie-essen.de
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Das Kirchliche Filmfestival, das vom 14. bis 18. März in Recklinghausen stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Gemeinsames und Trennendes". Gezeigt werden Filme, die das Zusammenleben in einer globalisierten Welt in den Fokus rücken. Das Programm umfasst 13 Spiel- und Dokumentarfilme sowie drei Kurzfilme. Zahlreiche Streifen werden als Previews vor ihrem Bundesstart gezeigt, darunter der Eröffnungsfilm "Eldorado". Er zeigt dramatische Flucht- und Rettungsszenen auf dem Mittelmeer und verfolgt das weitere Schicksal der Flüchtlinge.
Infos: www.kirchliches-filmfestival.de
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In Oberschlesien arbeiten auch Frauen im Bergbau. Der deutsch-polnische Fotokünstler Dariusz Kantor hat ihre Schwerstarbeit in den Jahren 2002 bis 2004 auf zwölf oberschlesischen Zechen dokumentiert und zeigt diese Bilder unter dem Titel "Von Kohle gezeichnet - Frauen im Bergbau" noch bis zum 2. Dezember im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten. Zur Präsentation gehört ein besonderer "Nachklang": Der Musiker und Komponist Richard Ortmann hat im Jahr 2000 Töne von oberschlesischen Kohlenwäschen aufgezeichnet und diese eigens für die Ausstellung zu kurzen Toncollagen arrangiert.
Infos: www.lwl.org/industriemuseum
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Bei den Schwerter Kleinkunstwochen stehen am 9. März, 19.30 Uhr, "Die Abenteuer des Don Quichote" im Mittelpunkt. Diesmal kommt jedoch nicht der Ritter von der traurigen Gestalt zu Wort, sondern sein Pferd Rosinante. Dem Ross Gehör verschafft Schauspielerin Mechthild Großmann, die u.a. als Staatsanwältin im Münsteraner "Tatort" bekannt wurde. Untermalt wird die komische Geschichte nach Miguel de Cervantes vom Barock-Ensemble Lautten Compagney Berlin. Die Lesung findet in der Rohrmeisterei Schwere statt.
Infos: www.schwerter-kleinkunstwochen.de
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Die New York Gospel Stars sind derzeit anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens auf Jubiläumstour. Am 11. März, 19 Uhr, machen sie Station in der Zeche Bochum. Bei ihrem Konzert stehen sie zusammen mit der US-Amerikanerin Pamela Falcon auf der Bühne, die seit langem in Bochum lebt und arbeitet. Spätestens seit ihrem Auftritt bei "The Voice of Germany" ist die Sängerin auch einer großen Fangemeinde außerhalb der Stadt bekannt. Die Musiker präsentieren Songs aus den letzten 30 Jahren. Dabei finden Rock, Pop, Soul, Funk und Gospel zusammen.
Infos: www.zeche.net und www.lb-events.de


Dienstag, 27. Februar 2018

KULTUR im VEST

„Storyteller: Gestern – Heute – Morgen“ 
Circus Roncalli feiert Premiere in Recklinghausen

Es ist soweit: Circus Roncalli ist zurück in Recklinghausen. Mit im Gepäck hat Direktor Bernhard Paul ein neues Programm, das viele magische Momente verspricht. Von Donnerstag, 15. März, bis Sonntag, 8. April, wird der Konrad-Adenauer-Platz endlich wieder zur Roncalli-Stadt.

„Seit mehr als 35 Jahren verbindet eine ganz besondere Freundschaft Recklinghausen und Roncalli“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Darum sind wir stolz, dass der Circus erneut in unserer Stadt seine Premiere feiert. Ich freue mich schon auf die vielen Künstlerinnen und Künstler mit ihren sensationellen Nummern, die dem Namen Roncalli sicher alle Ehre machen werden.“

Bürgermeister Christoph Tesche (l.) und Roncalli-Direktor Bernhard Paul freuen sich auf die Premiere des neuen
Circus-Roncalli-Programms in Recklinghausen. 
ONsüd-Bild: Stadt RE



Das Programm: „Storyteller: Gestern – Heute – Morgen“

Die neue Show wird ein unvergessliches Spektakel. Das diesjährige Gastspiel in der Herzensstadt wartet mit vielen Neuerungen auf und beweist wieder mal, dass Bernhard Paul ein Meister seines Genres ist.

Bernhard Pauls Circus-Theater Roncalli ist ein poetisches Schauspiel für Jung und Alt. Bereits zu den Anfangszeiten Roncallis gelang es dem Direktor und Gründer, nicht nur preisgekrönte und lang für die Manege verloren geglaubte Stars, sondern auch außergewöhnliche Vertreter anderer Kunstformen in seinen Circus zu holen und so seinem Publikum immer wieder ganz neue Geschichten zu erzählen. Das neue Programm „Storyteller: Gestern – Heute – Morgen“ setzt neue Maßstäbe und verbindet die romantische Welt des Circus mit den Anforderungen der heutigen Zeit. Roncalli-Gründer Bernhard Paul verspricht: „Das Programm ist voller Überraschungen und emotionaler Höhepunkte. Es ist meine Circus-Vision für die kommende Tournee.“
Circus-Theater Roncalli verzichtet bewusst auf Tiere in der Show und setzt auf eine Inszenierung, die die Vitalität des Theaters ebenso nutzt wie die moderne Bühnen-, Licht- und Hologrammtechnik. Die Tierwelt im Circus Roncalli ist anders als bisher, aber sie existiert weiterhin. Ein lebensgroßes Pferde-Puppet erwacht vor den Augen der Zuschauer zum Leben und entführt sie in eine andere Dimension der darstellenden Kunst. Das Programm ist ein Balanceakt zwischen Nostalgie und Moderne und präsentiert Clowns, die das Publikum auf eine Reise zwischen gestern, heute und morgen entführen. Das einzigartige Ambiente des wie aus dem Märchenbuch entsprungenen Circus ist ein Teil des Roncalli-Zaubers. Auch dort setzt Bernhard Paul auf Erneuerung und führt zusätzlich zeitgemäß vegetarisches und veganes Essen ein.
2018 wird man bei Roncalli magische Momente erleben. Mike Chao wird die Zuschauer mit Fingerfertigkeit begeistern und Vik und Fabrini zeigen, was passiert, wenn ein Bühnenzauberer auf eine menschgewordene magische Puppe trifft.
Die junge Französin Adèle Fame ist eine Mischung aus Eiskönigin und Superwoman und begeistert mit viel Kraft und Anmut an den Strapaten. Für die Poesie bei Roncalli sorgen weiterhin Weißclown Gensi und Carillon, der im Steampunkstil das Roncalli-Publikum in neue Traumwelten entführt.
Für Comedy sorgen 2018 Robert Wicke und Kai Eikermann. Bernhard Pauls Neuentdeckung, Chistirrin aus Mexiko, verkörpert als Clown Till Eulenspiegel und Max und Moritz. Mit seiner frischen Clownerie erobert er sofort die Herzen des Publikums. Vivi Paul hat mit Partnerin Natalia Rossi eine Luftdarbietung einstudiert, die mit Eleganz und spektakulären Momenten begeistert.
Das Publikum darf sich 2018 auf weitere, ungewöhnliche und spektakuläre Höchstleistungen aus der Welt des Circus freuen – ein Gesamtkunstwerk des Circus-Meisters Bernhard Paul. 80 historische Wagen, historische Foodtrucks, 120 Artisten, Musiker, Künstler und Mitarbeiter – was mit einem Traum begann, hat sich bis heute zu einem der größten Circus-Unternehmen entwickelt. Verzaubert werden die Gäste in einem der schönsten Circuszelte der Welt, das 1499 Personen Platz bietet, mit über 10.000 LED-Birnen und Messinglampen beleuchtet wird und die ganze Roncalli-Stadt in nostalgisches Licht taucht. Beim Geruch von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln begrüßen Künstler in phantasievollen Kostümen zu Live-Musik die Zuschauer schon am Eingang. Schnell werden die Besucher „roncallisiert“ und in eine poetische Zauberwelt entführt.

Millionen Menschen hat Roncalli in den vergangenen Jahrzehnten in ganz Europa – von Moskau bis Sevilla über Berlin, Amsterdam, Köln und Wien – mit seiner unverwechselbaren Poesie, Akrobatik und Clownerie verführt und dabei Menschen zu Circus-Fans gemacht, die es vorher nicht waren. Alle Zuschauer sind herzlich eingeladen: „Lassen Sie sich verzaubern!“


Kultur im Revier

Deutsches Fußballmuseum: Bolzplätze
sollen immaterielles Kulturerbe werden

Dortmund (idr). Das Deutsche Fußballmuseum will die Bolzplatzkultur des Ruhrgebiets in das Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes in NRW eintragen lassen. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt beim NRW-Kulturministerium gestellt. Die Entscheidung trifft im Frühjahr eine Jury.
Mit dem Antrag will das Museum auf die gesellschaftliche und soziale Bedeutung von Bolzplätzen aufmerksam machen. Diese seien für Kinder und Jugendliche eine "kleine Lebensschule", in der Kreativität, spontane Selbstorganisation, Fairness und Durchsetzungsvermögen gefördert werden. Das Engagement für die Bolzplatzkultur ist ein Bestandteil der Sonderausstellung "Schichtwechsel – FußballLeben Ruhrgebiet", die das Fußballmuseum zum Ende des Steinkohlebergbaus ab dem 21. März zeigt.

Ruhrgebiet - Freizeit & Kulturelles


Freizeit,
Kulturelles, Tipps



Metropole Ruhr (idr). Ausgerechnet im Dörfchen Utzbach macht der Staatsschauspieler Bruscon Station mit seiner Menschheitskomödie "Das Rad der Geschichte". Er selbst spielt eine tragende Rolle mit maßlosen Ansprüchen, seine Familie die Nebenrollen. Damit die Wirkung des Werks sich voll entfalten kann, so Bruscon, müsse am Ende der Vorstellung jegliches Licht im Aufführungsraum verlöschen. Ein Albtraum für die Feuerwehr - und nur eines von vielen Problemen. Thomas Bernhards Komödie "Der Theatermacher" feiert am 3. März, 19.30 Uhr, in der Regie von Kay Voges Premiere am Schauspielhaus Dortmund. Es gibt noch Restkarten.
Infos: www.theaterdo.de
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Das Theater Hagen bringt Verdis monumentale Oper "Aida" auf die Bühne. Am Samstag, 3. März, 19.30 Uhr, feiert die konzertante Aufführung der Geschichte über die verbotenen Liebe zwischen dem ägyptischen Feldherrn Radames und der schönen äthiopischen Prinzessin Aida Premiere. Die Titelrolle singt Andiswa Makana, Tenor Mario Zhang übernimmt die Partien des Radames.
Infos: www.theater-hagen.de
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In den vergangenen 100 Jahren sind zahlreiche Romane, Erzählungen und Gedichte entstanden, die an den Alltag im Ruhrgebiet zwischen Kokerei und Kohlentransport erinnern. Schauspieler Dietmar Bär präsentiert in einer Lesung am Donnerstag, 1. März, 20 Uhr, in der Dortmunder Zeche Zollern eine Auswahl der Bergbauliteratur. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Wir fürchten nicht die Tiefe". Eine Reservierung unter fhi@stadtdo.de wird empfohlen.
Infos: www.lwl.org/industriemuseum
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Vera und Bruni haben eine ganz große Idee: Sie wollen in der Seniorensparte eines Fernseh-Tanzwettbewerbes antreten. Die arme Bruni "hat Knie und Rücken", aber Vera ist optimistisch: "Ich sach dir schon, watte machen solls!". Mit "Zwei Witwen bei Lets Dänz" zeigt das Theater Freudenhaus das Nachfolgestück von "Zwei Witwen sehen rot" im Essener Kulturzentrum Grend. Premiere ist am 2. März, 20 Uhr. Weitere Termine: 3. März, 20 Uhr, 4. März, 17 Uhr.
Infos: www.theater-freudenhaus.de
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"Dangerous Games" heißt die aktuelle Show, mit der Lord of the Dance derzeit auf Tour ist. Am 28. Februar, 20 Uhr, gastieren die Tänzer rund um Stepp-Star Michael Flatley in der Oberhausener König-Pilsener-Arena. Lord of the Dance zeigt vor riesigen LED-Wänden Top-Tanzkunst, die Folklore sowie irisch-amerikanischen Stepptanz mit Flamenco-Affinität verbindet.
Infos: www.lordofthedance.com

Sport im Revier

Dirks Revierfußballkolumne


Februar

von Dirk Hoffmann

Schalke 04 und Borussia Dortmund freuen sich über Platz 3 und 2 in der Bundesligatabelle, sind die momentan stärksten Teams hinter dem FC Bayern. MSV Duisburg liebäugelt mit einem Aufstieg in die Bundesliga, der VFL Bochum bangt um den Verbleib in Liga 2.

Für den FC Schalke beginnt der Februar etwas unglücklich. Nach einer schlechten Leistung und einem verspielten Vorsprung ist das erste Spiel mit 1 : 2 gegen Werder Bremen mit 1 : 2 verloren. Anschließend erringt der S04 bei einem couragierten Auftritt in der Allianz Arena einen zwischenzeitlichen 1 : 1 Ausgleich, muss sich dem FC Bayern aber letztlich ebenfalls mit 1 : 2 geschlagen geben. Das bedeutet einen Abrutsch auf Platz 6 in der Tabelle. Entgegen von der von den Medien befürchteten Krise bauen sich die Knappen mit dem Einzug ins DFB Pokalhalbfinale wieder auf. Eine starke Defensive und Effektivität vor dem gegnerischen Tor sorgen für einen verdienten 1 : 0 Sieg im Viertelfinale über den VFL Wolfsburg. Es folgen ein 2 : 1 Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim und auch noch ein großartiger 2 : 0 Auswärtserfolg bei Bayer 04 Leverkusen. Ende Februar findet sich Königsblau wieder auf Rang 3. Trainer Domenico Tedesco lobt seine Spieler, schärft ihnen jedoch ein, nicht über die Champions League zu sprechen. Die Anhänger freuen sich dafür umso mehr über den Champions League Platz. Die auffälligsten Spieler in Monat 2 sind, nicht zuletzt dank ihrer wichtigen Tore, Guido Burgstaller und Breel Embolo. 

Auffälligster Spieler bei Borussia Dortmund ist Neuzugang Michy Batshuayi, der gleich in den ersten zwei Spielen doppelt trifft und somit die Lücke, welche Pierre Emerick Aubameyang hinterlässt, eindrucksvoll schließt. Der BVB startet den Februar mit einem 3 : 2 Sieg beim abstiegsgefährdeten 1. FC Köln. Dabei präsentiert Dortmund wieder den über längere Zeit vermissten schnellen und erfolgreichen Offensivfußball. So auch beim folgenden 2 : 0 Erfolg gegen den Hamburger SV. Auch das Duell im Borussiapark gegen Mönchengladbach entscheiden die Dortmunder mit 1 : 0 zu ihren Gunsten. Das letzte Bundesligaspiel im Monat 2 gegen den FC Augsburg endet mit einem 1 : 1 Unentschieden. Der BVB belegt Ende Februar Platz 2. Auch in der Europa League macht Borussia Dortmund ein gutes Bild. Nach einem 3 : 2 Sieg im Heimspiel und einem 1 : 1 Remis in Italien, setzt sich Dortmund gegen Atalanta Bergamo durch und qualifiziert sich für das Viertelfinale.

In der 2. Liga arbeitet der MSV Duisburg an einem möglichen Aufstieg. Im Februar zeigen sich die Zebras von einer ansehnlichen Seite. Ein 2 : 1 Sieg in Darmstadt, ein 2 : 2 Unentschieden gegen Arminia Bielefeld sowie eine 1 : 3 Niederlage bei Tabellenführer Nürnberg und schließlich ein 2 : 1 Triumph über den FC Ingolstadt bringen 7 Punkte und Tabellenplatz 4. Beim VFL Bochum sieht es dagegen düster aus. Der Februar startet mit einer 0 : 2 Niederlage bei Dynamo Dresden. Es folgt ein 2 : 1 Sieg gegen Darmstadt, in Heidenheim setzt es mit 0 : 1 erneut eine Niederlage und ein 0 : 0 Remis gegen Nürnberg beendet den Februar. Der VFL Bochum steht nun auf dem 15. Tabellenplatz und benötigt im Folgemonat unbedingt Siege, um nicht in die Abstiegszone zu rutschen.



Dienstag, 20. Februar 2018

Ruhrgebiet, NRW - Kulturelles

"RevierGestalten" eröffnen Ausstellungsreigen
zum Kohleausstieg in LWL-Industriemuseen


Dortmund (idr). Zum Auslaufen des Steinkohlebergbaus in Deutschland präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern die Sonderausstellung "RevierGestalten - Von Orten und Menschen". Die Schau, die vom 24. Februar bis 28. Oktober läuft, richtet den Blick auf Orte des Wandels und stellt Menschen vor, die den Prozess beeinflusst und miterlebt haben. Fotos, Filme, Dokumente und zahlreiche weitere Exponate veranschaulichen den Weg von der Zeche zum Museum, den Kampf um Zechensiedlungen sowie die Umnutzung industrieller Gebäude.
Auf einem stilisierten "Marktplatz" in der Mitte der Ausstellungsfläche können Besucher Memory spielen: Den ersten Satz der Motive bekommen sie am Eingang in einem Kiosk ausgehändigt, das jeweils zweite Stück können sie an den einzelnen Ausstellungsstationen einsammeln. Am Ende des Rundgangs sind die Gäste aufgefordert, Kommentare zum Ruhrgebiet und Selfies auf eine Pinnwand zu kleben und damit selbst zu "Reviergestalten" zu werden.
Die Dortmunder Schau ist die erste einer Reihe von Ausstellungen, die das LWL-Industriemuseum unter dem Dach der Initiative "Glückauf Zukunft!" zum Ende des Steinkohlenbergbaus an seinen fünf Standorten im Ruhrgebiet zeigt.

Ruhrgebiet - Freizeit & Kulturelles

Freizeit,
Kulturelles, Tipps



Metropole Ruhr (idr). Mit Heinrich Marschners "Hans Heiling" greift das Aalto-Musiktheater in Essen das Bergbau-Thema auf. Die romantische Zauberoper, uraufgeführt 1833 in der Zeit des Durchbruchs der industriellen Revolution, ist auch eine Reflexion über die Gesellschaft der Arbeiter und Bergleute sowie deren Lebensstrukturen. Der König der Erdgeister, Hans Heiling, geht hinauf in die "obere Welt", um seine magische Herkunft hinter sich zu lassen, zu heiraten und ein gewöhnliches Menschendasein zu führen. Die RAG stellt dem Theater originale Bergbau-Kleidung für die Inszenierung zur Verfügung. Premiere ist am 24. Februar um 19 Uhr.
Infos: www.aalto-musiktheater.de
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Alter schützt vor Torheit nicht. Der alternde "Don Pasquale" will in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper unbedingt eine junge Frau heiraten. So fädelt sein Arzt, Dottore Malatesta, eine Scheinehe mit der mittellosen Norina ein, die eigentlich die Auserwählte von Pasquales Neffen Ernesto ist. Kaum ist die Hochzeit gefeiert und das Vermögen geteilt, da verwandelt sich die liebreizende und sanftmütige Braut in eine boshafte Furie. Pasquale versucht alles, um die häusliche Plage wieder los zu werden - und muss erkennen, dass er Opfer einer gemeinschaftlichen Intrige geworden ist. Das Stück feiert am 22. Februar, 19.30 Uhr, Premiere im Großen Haus.

Infos: www.theater-duisburg.de
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Mit "Träum weiter" inszeniert Regisseurin Selen Kara ein Auftragswerk von Nesrin Şamdereli für das Schauspielhaus Bochum: Nil steht verloren am Bahnhof, nachdem ihre Freundin Nora gerade mit ihr Schluss gemacht hat. Zeitgleich in einem Krankenzimmer steht ein geschiedenes Ehepaar am Krankenbett der im Koma liegenden Tochter. Von ihrer Epilepsie wussten die griechisch-türkischen Eltern ebenso wenig wie von ihrer Homosexualität. Als Nora im Krankenhaus auftaucht, klärt sich einiges auf, doch vieles bleibt unausgesprochen. Die Dortmunderin Nesrin Şamdereli erhielt als Drehbuchautorin von "Almanya – Willkommen in Deutschland" den Deutschen Filmpreis in Gold. Die Komödie wird am 24. Februar, 19.30 Uhr, in den Bochumer Kammerspielen uraufgeführt.
Infos: www.schauspielhausbochum.de
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Wolfgang Petry bekommt sein eigenes Musical: Am 21. Februar wird die Show mit dem Titel "Wahnsinn" in Duisburg im Theater am Marientor uraufgeführt. Die Geschichte erzählt von vier Paaren und ihrem alltäglichen Beziehungs-Wahnsinn. Zu hören sind mehr als 25 Hits des Schlagerstars, darunter "Hölle, Hölle, Hölle", "Der Himmel brennt" und der Titelsong "Wahnsinn". Das Musical läuft bis zum 29. April in Duisburg.
Infos: www.petry-musical.de
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Ausgezeichnetes Kommunikationsdesign präsentiert das Red Dot Design Museum in Essen vom 23. Februar bis 3. Juni. Die Sonderausstellung "Creative Exchange: World's Best Communication Design and Highlights from NRW" zeigt die gesamte Bandbreite von Werbespots über Apps bis hin zu Corporate Design. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf ausgezeichneten Projekten aus Nordrhein-Westfalen.
Infos: www.red-dot-design-museum.de

Dienstag, 13. Februar 2018

Kreis Recklinghausen, Recklinghausen - "Stadt der Städte": Kampagne stellt Recklinghausen als Teil der Metropole Ruhr vor

"Stadt der Städte": Kampagne
stellt Recklinghausen als Teil der Metropole Ruhr vor


Recklinghausen/Metropole Ruhr (idr). Recklinghausen steht im Rampenlicht: Die Ruhrgebietsstadt ist in dieser Woche Hauptdarsteller der Serie "53 Städte, 52 Wochen" im Rahmen der Standortmarketing-Kampagne des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Am heutigen Dienstag (13. Februar) geht das Stadtporträt unter www.metropole.ruhr online, am Freitag (16. Februar) folgt ein Filmclip, der über die sozialen Medien verbreitet wird.
John Malkovich, Cate Blanchett und Isabelle Huppert waren schon hier, außerdem auch zahlreiche nationale Schauspiel-Prominenz - Recklinghausen zieht sie einfach an. Als Stadt der Ruhrfestspiele ist die Kreisstadt im Norden der Metropole Ruhr quasi selbst ein Star. Und dabei doch fest verwurzelt in der Tradition und der Identität der Region. Daneben beleuchtet das Stadtporträt das gute wirtschaftliche Klima für Mittelständler und stellt exemplarisch zwei Unternehmen vor.
Der Videoclip zeigt das besondere Verhältnis der Recklinghäuser zu ihrer Stadt und der Metropole Ruhr. U.a. erfahren die Zuschauer, dass man sich hier gegenseitig gern unterstützt und auch schnell beim "Du" ist - egal, ob das Gegenüber aus der Metropole Ruhr oder aus der Traumfabrik kommt.
2018 stellt die RVR-Kampagne jede Woche eine der 53 Städte der Metropole Ruhr vor. Neben den ausführlichen Stadtporträts mit den Schwerpunkten Arbeiten, Business und Leben kommen die Menschen zu Wort. Der Leitsatz "Ich bin eine(r) von fünf Millionen!" zieht sich als roter Faden durch die Videoclips, die begleitend zu den Stadtporträts veröffentlicht werden.
Die Serie ist Teil der groß angelegten Standortmarketing-Kampagne, mit der das Ruhrgebiet sein Image bei Investoren und Fachkräften nachhaltig verändern will. Unter dem Motto "Stadt der Städte" ("City of Cities") spricht die Metropole Ruhr Investoren, Unternehmer, junge Berufstätige und Studierende an. Die Region profiliert sich u.a. als größere Metropole als Berlin, als Heimat starker Startups und mit dem ersten Radschnellweg in Deutschland.
Die erste Kampagne der Region seit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist eine Initiative aus dem Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Standortmarketing-Kampagne ist zunächst für die Jahre 2017 bis 2019 angelegt.

Ruhrgebiet, Gelsenkirchen, NRW - Sport & Sportpolitik

Weltrekord-Versuch bei Uraufführung
von Assauer-Film auf Schalke


Gelsenkirchen (idr). Heute (13. Februar) startet der Vorverkauf für die Premiere des Films "Rudi Assauer. Macher. Mensch. Legende." am 4. Mai in der Arena auf Schalke. Zum 114. Geburtstag des Vereins hat Filmemacher Don Schubert (u.a. "Unter Verdacht" und "Die Deutschen") dem ehemaligen Schalke 04-Manager ein Porträt gewidmet, in dem viele seiner Weggefährten zu Wort kommen. Angefangen bei seiner Zwillingsschwester Karin und seiner Tochter Bettina, über Schalker Legenden wie Gerald Asamoah, Marcelo Bordon und Andreas Müller bis hin zu Reiner Calmund und Werner Hansch erzählen 20 Interviewpartner über ihre Begegnungen mit Rudi Assauer. Interviews mit der Schalke-Legende selbst waren wegen seiner Alzheimer-Erkrankung nicht mehr möglich.
Die Premiere ist zugleich ein Weltrekord-Versuch: Die Veranstalter wollen die bisherige Bestmarke von 43.624 Filmbesuchern knacken. So viele Menschen kamen 2015 in die Philippine Arena im mexikanischen Ciudad de Victoria.
Karten könne über reservix.de geordert werden.
Infos unter www.schalke04.de

Ruhrgebiet - Freizeit & Kulturelles

Freizeit,
Kulturelles, Tipps





Metropole Ruhr (idr). „Ene mene mopel“ – so lautet der Titel von Helge Schneiders aktueller Konzertreihe, mit der er am Mittwoch, 14. Februar, in der Essener Philharmonie gastiert. Das Programm verspricht die von Schneider gewohnte Mischung aus Jazz, Blues und purem Nonsens. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr.
Infos: www.philharmonie-essen.de
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Die verbotene Liebe zwischen Romeo Montague und Julia Capulet ist eine der bekanntesten Tragödien Shakespeares. Der brutale Krieg zwischen den verfeindeten Adelsfamilien, über den sich die zwei Liebenden zunächst hinwegsetzen, treibt sie schließlich in den Selbstmord. Chroreographin Bridget Breiner bringt nun eine Interpretation der Ballettmusik von Sergej Prokofjew auf die Bühne des Musiktheaters im Revier in Gelsenkirchen. Die Premiere ist am Samstag, 17. Februar, und beginnt um 19.30 Uhr.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de
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Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut: Unter diesem Titel verabschiedet sich der langjährige Kammersänger und Publikumsliebling Hannes Brock zum Ende der laufenden Spielzeit vom Dortmunder Opernensemble. Am Samstag, 17. Februar, 19.30 Uhr, zeigt er zusammen mit Gästen wie Emily Newton und Morgan Moody ein Best-of seiner 45-jährigen Bühnenzeit. Auf dem Programm stehen Stücke aus Pop, Musical und Jazz.
Infos: www.theaterdo.de
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Die Entwicklung des Kindes - von der Geburt bis hin ins junge Erwachsenenalter - steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung der Stiftung Sammlung Ziegler im Mülheimer Kunstmuseum. Ab dem 17. Februar sind dort Gemälde, Aquarelle und Grafiken zu sehen, die sich mit dem Kind in der Kunst beschäftigen. Die rund 80 Werke zeigen den Kinderkult des frühen 20. Jahrhunderts und den Wandel der Darstellung des Kindes im deutschen Expressionismus. Zu den Künstlern zählen unter anderem Max Beckmann, Otto Dix und Käthe Kollwitz. Die Ausstellung öffnet am Samstag, 17. Februar, 18 Uhr, und läuft bis zum 1. Juli.
Infos: www.kunstmuseum-muelheim.de
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Historischer Roman mit Ruhrpottbezug: Im Grillo-Theater in Essen wird aus Mark Twains "Der Prinz und der Bettelknabe" die Essener Geschichte "Der Prinz, der Bettelknabe und das Kapital". Im Original tauschen Prinz und Bettelknabe die Rollen, in diesem Stück sind es Jugendliche aus Essen-Nord und Essen-Süd, die die Welt auf der anderen Seite der A40 kennenlernen. Die Premiere findet am 17. Februar um 19 Uhr statt.
Infos: www.grillo-theater.de
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Vom Streben nach Glück: Die neue Ausstellung im LWL-Industriemuseum Henrichenburg beschäftigt sich mit 200 Jahren Auswanderung aus Westfalen nach Amerika. Von Donnerstag, 15. Februar, bis zum 4. November, werden Biografien westfälischer Emigranten, ihre Reisewege und Motivationen gezeigt. Die Ausstellung fasst über 100 Exponate, von Fotos über Postkarten bis hin zu persönlichen Gegenständen der Auswanderer.
Infos: www.lwl.org/industriemuseum

Donnerstag, 8. Februar 2018

Ruhrgebiet, Kreis Recklinghausen, Dortmund, Essen, Gladbeck, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hamm, Kreis Wesel, Schwelm, Moers - Sport & Sportpolitik

Go for Gold: Diese Ruhrgebiets-Athleten
starten bei den Olympischen Spielen in Südkorea

PyeongChang/Metropole Ruhr (idr). Acht Athleten aus der Metropole Ruhr schnüren schon die Sportschuhe für die Olympischen Winterspiele in Südkorea. Am Freitag, 9. Februar, starten die diesjährigen Spiele in PyeongChang. Die Eröffnungsfeier könnte auch schon einen Logenplatz für die Sportler aus dem Ruhrgebiet bereithalten: Der Eishockeyspieler Christian Ehrhoff aus Moers ist in der engeren Auswahl der Fahnenträger für das deutsche Team mit insgesamt 154 Sportlern.
Die Olympiateilnehmer aus der Region gehen in fünf von 15 olympischen Sportarten an den Start: Bobsport, Eishockey, Eiskunstlauf, Ski Alpin und Snowboard. Sieben Sportler haben ihre Wurzeln in der Metropole Ruhr, die achte Teilnehmerin wohnt hier.
Eiskunstläuferin Nicole Schott wurde in Essen geboren und startet für den Essener Jugend-Eiskunstlauf Verein. Die 21-jährige Olympia-Debütantin ist dreifache Deutsche Meisterin in der Einzelkonkurrenz und zweifache WM-Teilnehmerin. In PyeongChang geht sie im Einzel- und Teamwettbewerb aufs Eis.
Der Skirennläufer Andreas Sander (28) stammt aus Schwelm und ist Mitglied der Skigemeinschaft Ennepetal 1939. Der siebenfache Deutsche Meister geht in Südkorea in der Abfahrt und im Super G auf die Piste und feiert ebenfalls seine Olympia-Premiere.
Der Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff (35) nimmt zum vierten Mal an Olympischen Spielen teil. Der Verteidiger hat in Nordamerika für sechs NHL-Clubs insgesamt 862 Spiele bestritten. 2003 wurde der gebürtige Moerser Deutscher Meister mit den Krefeld Pinguinen, aktuell spielt er für die Kölner Haie.
Die Snowboarderin Carolin Langenhorst (22) wurde in Hamm geboren und startet für den WSV Bischofswiesen in Südkorea im Parallel-Riesenslalom. Ihre bisher größten Erfolge waren die Bronzemedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2016 und die Silberne beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2013. Auch sie startet erstmals bei Olympischen Spielen.
Im Team des Bob- und Schlittensportclubs Sauerland Winterberg starten gleich vier Athleten aus der Metropole Ruhr. Angeführt wird das BSC-Aufgebot von der gebürtigen Gladbeckerin Annika Drazek (22). Die NRW-Sportlerin des Jahres 2016 ist Anschieberin im Zweierbob und gehört zum Team Deutschland I. Sie kann bereits einen Weltmeister- und drei Europameister-Titel vorweisen. Die gebürtige Dortmunderin und Anschieberin Erline Nolte (28) und die Pilotin Anna Köhler (24) aus dem Odenwald, die in Dortmund wohnt, bilden im Zweierbob das Team Deutschland III. Nolte wurde 2014 Junioren-Weltmeisterin und Vierte bei der WM der Erwachsenen 2015. Köhler wurde 2017 Junioren-Vizeweltmeisterin und belegte bei der EM der Erwachsenen den dritten Platz. Das BSC-Quartett komplettiert der gebürtige Dortmunder Christopher Weber (26), der für den Zweier- und Viererbob nominiert wurde. Der Anschieber wurde in dieser Saison Gesamtweltcupsieger im Viererbob. Alle vier nehmen erstmals an Olympischen Spielen teil.
Weitere Infos zu den Olympioniken aus dem Ruhrgebiet gibt es unter www.sport.metropoleruhr.de

Dienstag, 6. Februar 2018

Ruhrgebiet - Freizeit & Kulturelles

Freizeit,
Kulturelles, Tipps



Metropole Ruhr (idr). Ein kleines Mädchen gefangen in einer Welt mit rauchenden Raupen, grinsenden Katzen und einer bösen Königin: Dass die Geschichte von Alice im Wunderland nicht nur niedliches Kindermärchen, sondern auch dunkle Story zwischen Realität und Traum sein kann, zeigt Mauro Bigonzettis Ballett-Choreographie "Alice". Die Premiere findet statt am Samstag, 10. Februar, 19.30 Uhr, im Dortmunder Opernhaus.
Infos: www.theaterdo.de
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Die junge Julia de Weert kommt aus dem Träumen nicht heraus: Da ist zum einen ihre bevorstehende Volljährigkeit, die sie endlich von ihren nervigen Verwandten befreien wird, und zum anderen ihr geliebter Roderich, von dem sie jedoch seit Jahren nichts mehr gehört hat. Die Verwandten haben jedoch ganz andere Heiratspläne für Julia – das Familienvermögen soll doch auf jeden Fall auch in der Familie bleiben. In der Operette Der Vetter von Dingsda von Eduard Künneke wird geträumt, gehofft und - wie in Julias Fall - lange gewartet. Das Stück feiert am Freitag, 9. Februar, 19.30 Uhr, Premiere im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de
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"Sonst noch was?!" – Das fragt sich Kai Magnus Sting bei seinem Heimspiel im Großen Haus des Theaters Duisburg. In seinem neuesten Programm ärgert sich der Duisburger Kabarettist über die kleinen und großen Probleme des Alltags. Kling versteht nach eigener Aussage die Welt nicht mehr, was für ihn gleichzeitig bedeutet, dass die Welt auch ihn nicht mehr versteht. Ob wenigstens das Publikum ihn dann versteht, erfahren die Besucher am Samstag, 10. Februar, ab 19.30 Uhr.
Infos: www.theater-duisburg.de
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Im Rahmen der Konzertreihe "wunder_welten" widmen sich die Dortmunder Philharmoniker am Montag, 12. Februar, den Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Abend beginnt mit der Ouvertüre zu "La finta giardiniera" und endet mit der Jupiter-Sinfonie. Generalmusikdirektor Gabriel Feltz dirigiert, Edoardo Zosi ist Solist an der Violine. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und findet im Konzerthaus Dortmund statt.
Infos: www.konzerthaus-dortmund.de
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Kein Platz für Alaaf und Helau: Im Gelsenkirchener Dietrich-Bonhoeffer-Haus tanzt man am Samstag, 10. Februar, 20 Uhr, zu Jazz. Unter dem Motto "Jazz trotz(t) Karneval" steht in diesem Jahr u.a. die Band Bottichelli Baby auf der Bühne. Die Musiker haben sich auf der Essener Folkwang Uni der Künste kennengelernt und spielen einen Mix aus Jazz, Swing, Balkanbeats und Blues. Außerdem mit dabei sind die Youth-Brass-Band und Spark Plugs.
Infos: www.bonni.org